New Relationships
Beziehungsprobleme?
Dieses Angebot hilft alte Beziehungsmuster zu überwinden, neue, gesunde Beziehungsfähigkeiten zu entfalten und somit neue, gesündere Beziehungen aufzubauen.
Wie gehen neue Beziehungen, ohne Projektion, ohne Neid, ohne Eifersucht, ohne Abhängigkeit, ohne Manipulation, ohne Gewalt,…..?
In Beziehung zu sein lernen wir von unseren Eltern. Hier geht es um das Erkennen der alten destruktiven Beziehungsmuster, das Loslassen dieser, das Loslassen der alten Emotionen und Anspannungen in unserem Körper und Nervensystem. Es geht darum klarer zu werden, lernen achtsam zu kommunizieren, unsere Projektionen zurückzunehmen, unsere kindliche Bedürftigkeit zu uns zu nehmen und ein freier liebender Mensch unter freien liebenden Menschen zu werden.
Folgende Organe gehören zu New Relationships:
Herz
Befreites Herz: Liebe
Schatten: Enge, Angst, Festhalten am Alten, Verbitterung
Niere
Befreite Nieren: Klarheit, Rezeptivität, Reinheit, ausbalancierte weibliche und männliche Anteile
Schatten: Verwirrung, Projektion, Verlustängste, Kontrolle, Härte, Unsicherheit
Ausgeglichene Nieren zeigen sich durch folgendes aus:
• gesunde Nieren geben uns die Möglichkeit uns Reflexions- und Ruhepausen zu erlauben
• wir entspannen uns in die weiblichen Qualitäten von Empfänglichkeit und Reinheit
• in Balance sein mit den weiblichen und männlichen Kräften in uns. Sanftheit & Stärke geniessen zu können.
• Wirklichkeit klar erkennen zu können, ohne Konzepte oder Vorurteile, nichts ungeprüft nach aussen projizieren
• dem Fluss des Lebens vertrauen
• innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Momente des Innehaltens suchen
• wir können Sexualität unschuldig und frei von Schamgefühlen geniessen
Störungen im Nierenkreislauf zeigen sich durch folgendes aus:
• Verwirrung, Wirklichkeit nicht klar erkennen zu können, Projektion
• Angst vor Identitätsverlust, generell Verlustängste, Angst vor Krankheiten, vor unvorhergesehenen Angriffen und letztendlich die Angst vor Tod
• tiefe Gefühle und Ängste „es geht uns etwas an die Nieren“
• der Versuch, die Gefühle wegzudrücken, uns hart zu machen, die Schuld auf andere Menschen oder Gott oder das Leben zu packen, das heisst wir brauchen keine Verantwortung zu übernehmen für das was wir uns antun
• es gilt die Kontrolle zu behalten, komme was wolle, oder auch das letzte Wort zu haben, das gibt uns ein Gefühl der Überlegenheit, wir wollen uns nicht unterlegen und schwach fühlen und wir haben selbst Angst kontrolliert und übermannt zu werden und scheuen jede Möglichkeit uns dem Leben hinzugeben
• die Art und Weise, wie unserer Toillettentraining ablief hat ein Einfluss auf unseren Umgang mit Sexualität. Drohungen, Bestrafungen, Verurteilungen und negative Bewertungen können Schuld- und Schamgefühle ausgelöst haben, die uns noch heute hindern unsere Sexualität frei, unschuldig und rein fliessen zu lassen
• die Nieren sind ein Paar-Organ. Kontrolle in Beziehungen tritt häufig auf, wir wollen alles richtig machen. Paare verwickeln sich in ihre, oft unausgesprochenen Bedürfnisse, die dann zu versteckten oder offenen Forderungen werden. Den Partnern fehlt die Zurücknahme ihrer Projektion und die Ehrlichkeit auszudrücken, was sie fühlen. Das kann sowohl ein Bedürfnis nach Distanz oder Nähe sein, und häufig wissen sie gar nicht mehr, was sie wirklich füreinander empfinden.
• Projektion ist der Versuch , Unangenehmes und Negatives, manchmal auch Positives, in mir auszublenden und es nach aussen zu verlagern, also einem anderen Menschen zuzuschieben. Wenn wir darüber kein Bewusstsein haben führt das zu Realitätsverlust. Wir nehmen die Welt mittels der Vorstellung wahr, die wir von uns selbst haben. Alles was wir sehen, wenn wir die Welt betrachten ist unser Geist. Alles ist ein Spiegel dessen was wir zu sein glauben und selten erleben wir ein Objekt direkt. Stattdessen erleben wir unsere Präferenzen, Ängste, Hoffnungen, Zweifel und Vorurteile- schlicht die Vorstellungen, die wir von den Dingen haben. Alles wird nach einem Gedankenbild erschaffen und kaum etwas lassen wir so stehen, wie es aus sich selbst heraus ist.
Klarheit & Transformation
Wenn wir unseren Geist von „Schmutz“ freihalten, authentische Gefühle wahrnehmen und ausdrücken sowie unseren Körper von Giften verschonen, unterstützen wir unsere Nieren. Dann müssen wir weder in die Überhöhung noch in die Unterwürfigkeit gehen. Wir müssen nicht besser sein, um uns besser zu fühlen. Wir brauchen niemandes Gefühle zu verletzten in dem Versuch, ein unangenehmes Gefühl von Schlechtsein oder Mangel loszuwerden.
Es kann ein Risiko sein, etwas auszudrücken, von dem wir nicht sicher sind, ob es wahr ist und was es bewirkt. Besser wir drücken es aus, als das wir es unterdrücken. Denn wir lernen aus der Erfahrung und sehen, wie die Reaktion beim anderen ist. Gleichzeitig nehmen wir innerlich wahr, was geschieht, wenn wir uns ehrlich ausdrücken, was wir empfinden. Dann erst können wir zwischen richtig und falsch unterscheiden.
Rezeptivität bedeutet das wir erst nach innen horchen, z.B. etwas wahrnehmen, was sich nicht richtig anfühlt. Dann drücken wir das unangenehme Gefühl aus und hören, wie es beim anderen ankommt. Entweder wir machen die Erfahrung, dass wir gehört werden, oder wir stossen auf Abwehr. Wenn wir auf Abwehr stossen haben wir einen empfindlichen Punkt beim anderen getroffen, er reagiert. Jetzt haben wir die Möglichkeit, wieder in uns hineinzulauschen, statt ebenfalls zu reagieren und uns in eine leidvolle Verwicklung zu stürzen. Wir treten aus der eigenen engen Wahrnehmung heraus, üben Toleranz und bleiben wachsam. Dies bringt uns mehr Klarheit, mehr Weitsicht und bildet die Grundlage für Veränderung und Transformation.
Textauszüge aus dem Buch „Der Organ-Kalender des Tibetan Pulsing“ von Elvira Schneider.
Dünndarm
Ein ausgeglichener Dünndarm zeigt sich durch folgendes aus:
– innere Zufriedenheit
– eine offene, zärtliche und warmherzige Haltung sich selbst und anderen gegenüber
– das innere Wissen nicht getrennt zu sein von Anderen und ein unverzichtbarer wertvoller Teil des großen Ganzen zu sein
– Ärger direkt ausdrücken zu können, anstatt ihn runter zu schlucken und zu schmollen
– der Wunsch der Welt gerne unser Geschenk, unseren Beitrag zu schenken
– es erfüllt uns, wenn unser Geschenk angenommen wird
– gerne für andere da zu sein und sich auch abgrenzen können, Nein sagen können und auch gut für uns selbst sorgen zu können
– unsere Zuneigung direkt zeigen zu können und es zu genießen andere zu umsorgen oder auch umsorgt zu werden
– Geben und Nehmen ist ausbalanciert in unserem Leben
– wir können Balance und Frieden für andere bringen, erfahten Momente von tiefer Zufriedenheit und fühlen uns eins und mit Allem verbunden
Psychische Probleme eines disbalancierten Dünndarm: (weiter unten im Text, mehr dazu)
– Besitzergreifung und Abhängigkeit
– Übergriffigkeit und Vereinnahmung und Manipulation
– Sadomasochismus (Meister &Sklave)
– passive Aggression die sich nach innen richtet, weil äußerlich verboten
Körperliche Probleme mit dem Dünndarm:
– Durchfall, Morbus Crohn, Nabelbruch, Hauterkrankungen, Dünndarmentzündungen, Dünndarmtumore, Zöliakie und andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien
Die Nabelschnur
Durch die Nabelschnur sind wir mit der Mutter verbunden. Im Mutterleib waren wir gehalten, genährt, sicher und geborgen.
Aufgrund des Durchtrennens der Nabelschnur nach der Geburt erfahren wir Abschied und Trennung von diesem Zustand.
Der Nabel symbolisiert die Sehnsucht nach Verschmelzung mit der Mutter. Wenn wir als Erwachsener dieses Sog nach Verschmelzung mit einem anderen Menschen fühlen, ist das wie ein regressiver Sog in die damalige unbewußte kindliche Einheit.
Ohne die vollständige Abnabelung von der Mutter ist kein eigenes freies und selbstverantwortliches Leben möglich.
Manipulation und passive Aggression
Manipulation lernen wir in der Kindheit. Wir brauchen etwas und lernen sehr schnell als Kinder, wie wir unsere Eltern dazu bekommen, das sie uns geben was wir brauchen. Wir verhalten uns zückersüß oder wir werden zu kleinen Monstern. Wir lernen ein bestimmtes Verhalten, was zum Erfolg führt. Wir lernen die anderen durch unser Verhalten zu manipulieren.
Wenn Kindern keine Grenzen gesetzt werden, werden sie später zu kleinen und großen Tyrannen.
Das Kind braucht wirkliche Zuneigung, dann braucht es nicht immer manipulativer und feindseliger zu werden. Es braucht Gleichberechtigung und das man auf seine Bedürfnisse schaut, die die glücklich und zufrieden machen.
Passive Aggression entsteht auch in der Kindheit, wenn wir unsere Wut nicht ausdrücken konnten. Dann haben wir uns zurückgezogen, haben geschmollt, haben uns unverstanden gefühlt und allein und wollten nur noch in Ruhe gelassen werden. Innen brodelte die Wut, die immer mehr zu Hass auf die anderen wird.
Diese Kindheitsmuster von Manipulation und passiver Aggression leben dann in unseren Beziehungen weiter.
In einer nach Harmonie und Symbiose strebenden Beziehungswelt geraten wir in regressive Dynamiken und werden zu bedürftigen oder schmollenden Kindern.
Wir suchen zur falschen Zeit und am falschen Ort. Die Vergangenheit ist vorbei und es gilt den alten Schmerz der Verlorenheit und Trennung und Einsamkeit zu fühlen. Es braucht es, das wir die alten Geschichten hinter uns lassen.
Wie ist es möglich die Nabelschnur zur Mutter endgültig zu trennen, um ein freier und selbstverantwortlicher Mensch zu werden?
Wir lernen Schritt für Schritt zu geben, anstatt zu wollen.
Hingeben anstatt zu besitzen,
dienen anstatt zu herrschen.
In der Meditation wenden wir uns an die grosse Mutter, die Erde, verbinden uns mit ihr und mit uns. Wir erkennen unser tiefes Alleinsein an und daraus entfaltet sich unser tiefes Einssein mit Allem.
Auf die Geschichte von Eva und Adam neu geschaut.
Die Verführung waren nicht die Früchte um Eva’s Hals sondern ihre Brustwarzen. Adam hatte die Illusion auf schnellstem Wege die Erfahrung der ersten Ekstase wiederholen zu können. Die Abkürzung ins Paradies. Wie befreien wir uns von dieser ersten Versuchung, die eine Retadierung ins Kindsein ist?
Das Verständnis hier von, schenkt Freiheit, Freiheit von der Illusion dass dich dieses Objekt glücklich machen kann.
Sexuelle Abhängigkeit und Sadomasochismus
In der sexuellen Erfahrung erleben wir das der andere uns für Momente glücklich machen kann. Davon wollen wir mehr, das festigt die Illusion, das wir den anderen dafür brauchen.
Aus Angst, Verwirrung und Mangel an Verständnis werden wir von unserer Sexualität gefangengenommen.
Das Meister-Sklave Spiel beginnt. Der andere ist der/die Tollste, Grösste und wir stellen den anderen auf einen Thron. Irgendwann funktioniert das ganze Spiel nicht mehr, wir werfen den anderen vom Thron und dann ist die Beziehung vorbei oder wir finden uns auf einer tieferen ehrlicheren und nüchternen Ebene wieder neu.
Beim Sadomasochismus treffen sich Sadist und Masochist. Geht ein Mann zu einer Domina, braucht er die Erniedrigung um sexuell stimuliert zu werden. Er wiederholt die alte Erfahrung mit der Mutter, die ihn vollständig in Besitz genommen hat. In der kindlichen Bedürftigkeit und Abhängigkeit war er der Aggression der Mutter ausgeliefert, die sich später in Selbsthass und unterdrückter Aggression breitmacht. Die Domina hilft dem Mann einen Teil seiner Spannung abzubauen.
Besitzen versus Freilassen
Der Dünndarm ist das konservativste Bewusstsein. Gehe zu deiner Mutter, du bist immer noch ihr Baby, ihr Besitz. Das Bewusstsein besitzt zu werden steckt so tief in uns. Wir waren der Besitz unserer Mutter, unserer Grossmutter.
Wie seltsam, das wir sofort, wenn wir das finden, was wir immer gesucht haben, mit dessen Zerstörung beginnen, indem wir es in Besitz nehmen. Das ist die barbarische Seite des Verstandes, die Gier nach Besitz.
Alles was wir besitzen wird mit der Zeit hässlich und verstaubt, es verliert seine Schönheit, seine Lebendigkeit und seine Freiheit.
So ist das mit Besitztümmern und auch mit Menschen.
Es geht darum zu teilen, freizulassen und nicht festzuhalten.
Aussteigen
Wir wollen aussteigen aus unserem konflikthaften Beziehungen, aus unserem konflikthaften Leben und neu beginnen.
Das Ding ist bloss, wohin wir auch gehen, wir nehmen uns mit. Die süsse Hingabe und Rezeptivität die anfangs da waren, werden irgendwann zu Aggressionen, zu Gier, Manipulation und Machtspielen.
Ohne nach Innen zu gehen, hinzuschauen und die Verantwortung zu übernehmen, die Angst zu erkennen, die Wut aufzuknacken und das Leid aufzulösen, ohne dieses Nach-innen-gehen wird das Aussteigen völlig zwecklos. Es geht darum die Muster unserer Kindheit loszulassen.
Es ist an der Zeit, diesen Teil von uns zu zerstören, der Teil, der Angst hat seine eigene Wahrheit zu leben und dafür zu rebellieren. Neue Prinzipien sind: Unabhängigkeit, Selbstrespekt und unser Bedürfnis nach Sicherheit zu achten.
Objektivität
Objektivität zu entwickeln, heisst zum Beobachter unser Selbst zu werden. Uns von allen Anhaftungen und Identifizierungen zu lösen.
Das gelingt nur durch Meditation, wenn man sich auf den inneren Weg der Selbsterkenntnis und Bewusstheit macht.
Dann lockert sich auch unsere Anhaftung an das kollektive Bewusstsein.
In Dankbarkeit die Geschenke des Lebens geben und annehmen.
Textauszüge aus dem Buch „Der Organ-Kalender des Tibetan Pulsing“ von Elvira Schneider.
Die Bearbeitung der Beziehungsthemen kann in der Einzeltherapie oder auch in WE Gruppen erfolgen (siehe Kalender).
